Funktionsübersicht

Architektur transparent steuern: vom Modell bis zur Deployment-Sicht

TOMATo verbindet Modellierung, Visualisierung, Zeichnungslogik und Governance in einem durchgaengigen Arbeitsfluss. Teams behalten den Ueberblick, treffen fundierte Entscheidungen und halten ihre Architektur belastbar aktuell.

Eine verlässliche Architektur-Wahrheit

Systeme, Beziehungen und Ansichten leben in einem konsistenten Modell statt in verteilten Insellösungen.

Schneller von Fragen zu Entscheidungen

Stakeholder sehen Abhängigkeiten, Verantwortlichkeiten und Auswirkungen direkt in passenden Views.

Steuerbar im Tagesgeschäft

Governance, Rollen und Teamarbeit bleiben nachvollziehbar steuerbar, ohne dass ihr eigene Sonderlösungen bauen müsst.

Für wen TOMATo den größten Hebel hat

Für Architektur- und Plattformteams

Komplexe Landschaften strukturiert modellieren und über fachliche sowie technische Grenzen hinweg konsistent halten.

  • Klare Systemhierarchien mit belastbaren Beziehungen.
  • Sichtbare Abhängigkeiten statt implizitem Wissen.
  • Weniger Medienbrüche in Architektur-Reviews.

Für Delivery- und Betriebsteams

Deployment Nodes, Schnittstellen und Verantwortungen schneller erfassen, filtern und in operative Ansichten bringen.

  • Relevante Systeme pro Kontext in Sekunden finden.
  • Deployment-/Runtime-Sichten ohne Zusatzpflege nutzen.
  • Änderungen nachvollziehbar mit Ownership verankern.

Für Führung und Governance

Architekturzustand transparent machen, Prioritäten begründen und Standards verlässlich absichern.

  • Einheitliche Sprache über Teams hinweg etablieren.
  • Governance-Regeln ohne Tool-Bruch durchsetzen.
  • Roadmaps auf aktuellem Modell statt Bauchgefühl ausrichten.

Modellierung

Systemlandschaften strukturiert erfassen und pflegen.

  • Systeme mit Typ, Layer, Render-Typ, Status und Tags verwalten.
  • Hierarchien zwischen Systemen nach festen Regeln modellieren.
  • Farben, Layout-Zustände und Darstellung pro Objekt steuern.

Beziehungen

Technische und fachliche Verknüpfungen klar dokumentieren.

  • Beziehungen zwischen Systemen inkl. Protokoll und Beschreibung.
  • Globale Relation-Regeln inkl. Kardinalitäten (1:1, 1:n, n:m).
  • Benennung und Farblogik von Beziehungstypen konsistent steuern.

Views und Visualisierung

Komplexität über fokussierte Ansichten reduzieren.

  • Views für Zielgruppen erstellen, teilen und favorisieren.
  • Interaktive Visualisierung mit verschiedenen Detailstufen.
  • Zeichnungen und Modell bidirektional synchronisieren (Pull from model / Save to model).
  • Selektiver Abgleich mit Konfliktentscheidung pro System und Beziehung, wenn sich beide Seiten verändert haben.
  • Darstellungen je nach Zielgruppe klar strukturieren (z.B. Betriebs-, Architektur- oder Managementsicht).

Export

Modelle in weitere Formate überführen.

  • Export in PlantUML, Structurizr, SVG und PPT-Objekte.
  • View-Summary inkl. Zeichnungs-Badge und Verbindungsübersicht.
  • Zeichnungsstückliste pro Sicht mit allen relevanten Elementen auf einen Blick.

Governance und Sicherheit

Regelbasiertes Arbeiten mit klaren Leitplanken.

  • Verantwortlichkeiten, Freigaben und Sichtbarkeit nachvollziehbar steuern.
  • Änderungen transparent dokumentieren und teamübergreifend abstimmen.
  • Änderungsdienst mit Modifikationszählern für Views, Systeme und Beziehungen zur nachvollziehbaren Versionsführung.
  • Versionierung mit Hauptversion im Modell und Unterversion in Zeichnungen für saubere Änderungsverläufe.
  • Rollen-/Owner-Mechanik und Sichtbarkeitskonzepte für Views.

Zusammenarbeit und Sichtbarkeit

Gemeinsame Collaboration über klare Sichtbarkeits- und View-Konzepte.

  • Globale und team-spezifische Sichten für verschiedene Zielgruppen bereitstellen.
  • Sichtbarkeit pro View steuern: privat, teambezogen oder global geteilt.
  • Gemeinsame Modellpflege über geteilte Views, Favoriten und abgestimmte Verantwortlichkeiten.

So arbeiten Teams mit TOMATo

SCHRITT 01

Struktur aufbauen

Systeme, Typen, Layer und Beziehungen erfassen. Damit entsteht ein belastbares Architektur-Grundgerüst.

SCHRITT 02

Sichten zuschneiden

Views für Zielgruppen erzeugen, filtern und mit Visualisierung verdichten, damit jeder genau den relevanten Ausschnitt sieht.

SCHRITT 03

Im Alltag steuern

Änderungen, Ownership und Nutzung in einem kontinuierlichen Modell führen statt in Einzelartefakten.

Systemtypen

Organisation

Organisationseinheiten und Verantwortungsräume.

Business Process

End-to-End Geschäftsprozesse.

Business Capability

Fähigkeiten des Business als Strukturanker.

Logisches System

Logische Systemgrenzen, z.B. ERP oder MES.

Rolle

Fachliche Rolle bzw. Benutzerperspektive.

Applikation

Anwendungsinstanzen innerhalb der Landschaft.

Komponente

Technische Komponenten innerhalb einer Applikation.

Modul

Feinere Aufteilung in funktionale Module.

Interface

Schnittstellenobjekte und Integrationspunkte.

Plattform

Plattformnahe Systeme als Umsetzungsbasis.

Deployment Node

Deployment- bzw. Runtime-Umgebung.

Datenobjekt

Fachliche oder technische Datenartefakte.

Beziehungstypen

Technische Schnittstelle

Technische Kommunikationsbeziehung zwischen Systemen.

Datenfluss

Fluss von Daten zwischen Komponenten oder Systemen.

Business Beziehung

Fachlicher Zusammenhang unabhängig von der Technik.

Implementation Relation

Implementierungsbeziehung, z.B. Komponente auf Plattform.

Deployed on

Zuordnung von Komponenten auf Deployment Nodes.